Ein neues Produkt vom Tesla-Gründer könnte den Strommarkt revolutionieren

Was könnte man anderes von Elon Musk, dem Gründer des Elektroauto-Herstellers Tesla in Los Angeles, erwarten, als etwas richtig Verrücktes. Denn Elon Musk ist bekannt dafür, gerne mit visionären und überraschenden Ideen an die Öffentlichkeit zu gehen. Dies hat ihm zwar in der Vergangenheit viel Kritik eingebracht – oft wurde er geradzu belächelt – doch in jüngster Zeit erntet er damit auch immer mehr Bewunderung, nicht zuletzt wegen seiner eigenen Erfolge rund um die Automarke Tesla und dem Raumfahrtunternehmen SpaceX.

Dieses Mal wird aber etwas präsentiert, was scheinbar weniger glamerös klingt wie die just angekündigte Hochgeschwindigkeits-Röhrenverbindung zwischen LA und San Francisco: ein Batteriesystem namens „Powerwall“.

Tesla PowerwallDabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung der Technik namens „Tesla Energy“, die auch im Tesla Fahrzeug Model S integriert ist.

Kurz gesagt handelt es sch bei der „Powerwall“ um einen Energiespeicher für den (privaten) Heimgebrauch. Die Idee: der Kunde kann sich eine aufladbare Batterie in den Größen von 10kWh oder 7kWh kaufen.
Im Falle von vorhandenen PV-Solarmodulen, kann der überschüssige Strom vor Ort gespeichert und später wieder abgerufen werden.

Oder aber der Kunde speist die Energie wieder ins Netz zurück und lässt sich dafür vom Stromanbieter bezahlen. Dazu werden Kooperationen mit verschiedenen privaten Energieerzeugern angestrebt, wie z.B. „Lichtblick“.

Der Vorteil: zukünftig können durch diese „Heim-Batterien“ Reserven bei Bedarf abgerufen werden, vorzugsweise nachts. Der Energieerzeuger wird entlastet und für den Besitzer der Powerwall rechnet sich mit der Zeit der Anschaffungspreis.

Natürlich ist die Idee der Energiespeicher keine Neue, allerdings „wolle man grundlegend ändern, wie die Welt Energie verwendet“, so Elon Musk.

Laut eigenen Aussagen sei die Powerwall-Batterie, durch die hohe Zahl von Erstbestellungen, schon bis Mitte 2016 ausverkauft.

Markteinführung seiner Powerwall-Batteriespeicher für Privatkunden vor, die umgerechnet 350 US-Dollar pro Kilowattstunde (Installateurspreis, technische Daten siehe unten) kosten sollen. Der Preis liegt ungefähr bei einem Drittel der derzeit gehandelten Endkundenpreise in Deutschland und damit bringt Musk den Markt gehörig durcheinander. Kaum ein Unternehmen und Experte, der sich dazu nicht zu Wort meldet. Viele trauen Musk zu, bei den stationären Speichen einen ähnlich disruptiven Einfluss auszuüben wie bei den Elektrofahrzeugen.

Zur Markteinführung steht der Preis einer Powerwall, umgerechnet, bei ca 350 US-Dollar pro Killowattstunde und damit nur bei einem Drittel der hierzulande gehandelten Endkundenpreise für Batteriespeicher. Es wundert also nicht, dass viele Fürsprecher den Einfluss von Tesla im Markt für Batteriespeicher ähnlich hoch sehen, wie derzeit bei den Elektrofahrzeugen.

Ein Gedanke zu „Ein neues Produkt vom Tesla-Gründer könnte den Strommarkt revolutionieren

  • 24/08/2016 um 17:02
    Permalink

    Wow,
    das ist eine echte Revolution auf dem Energiespeicher-Markt. Hoffentlich ist sind diese Techniken bald für jedermann zu geringen Preisen verfügbar.

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