Photovoltaikmodule und Wechselrichter werden knapp

Für die Solarbranche war es jeher so, dass gegen Jahresende die Nachfrage ansteigt.  Doch Ende 2009 scheint es, als wenn diese Regelmäßigkeit besonderst stark ausfällt und dazu noch viel früher.  Mittlerweile sind kaum noch Photovoltaikmodule zu bekommen und selbst wenn ein Solarteur noch welche bekommen konnte, so mangelt es an Wechselrichtern noch viel mehr.

Bei Wagner und Co. Solartechnik lies man z.B. verlauten, dass dieser sprunghafte Anstieg in dieser Form nicht abzusehen war. Derzeit werden dort Bestellungen über eine Warteliste abgearbeitet.

Aber auch anderstwo scheint es immer schwieriger zu werden an Photovoltaikmodule zu kommen und falls doch, dann meist zu erhöhten Preisen.

Hausbesitzern wird empfohlen für das Jahr 2010 zu planen und dahingehend entsprechende Gespräche mit Beratern zu führen, um möglichst lange von der Eispeisevergütung profitieren zu können. Bei einem milden Wintern ist es durchaus denkbar, eine Anlage auch im Januar oder Februar zu montieren. Allerdings sind auch die Handwerker völlig überlastet. Hier einen guten Termin zu bekommen dürfte ebenfalls schwierig werden.

Laut Günter Haug, Chef des Tübinger Photovoltaik-Systemhauses MHH Solartechnik sei die große Nachfrage nicht allein auf die politische Situation nach den Wahlen zurückzuführen. Zwar wurde aus der Koalition verlautet, dass man, u.a. auf Grund der stark gesunkenen Modulpreise, die Einspeisevergütung ab Januar 2010 stärker senken wolle, doch glauben Experten hierzulande nicht daran, dass eine Änderung so schnell durchzusetzen wäre.

Es ist ohnehin anzunehmen, dass die Photovoltaikbranche, bei einer Sekung der Einspeisevergütung, einfach die Preise weiter zu senken. So würde sich die Rendite von Photovoltaikanlagen kaum großartig ändern.

Quelle:
http://www.enbausa.de/solar-geothermie/aktuelles/artikel/kaum-noch-pv-module-und-wechselrichter-zu-haben-656.html

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