Förderung von Solarenergie

Erneuerbare Energien rücken immer mehr in den Fokus. Sei es bei Unternehmen, sei es bei Verbrauchern, die ihren Strom gerne auf eine umweltschonende, natürliche Art und Weise beziehen wollen.

Ein wichtiger Faktor, durch den erneuerbare Energien immer mehr in den Mittelpunkt gerückt wurden ist die Ressourcenknappheit. Die Menschen können nicht unbegrenzt von Gas, Öl oder Kohle leben. Irgendwann wird der Punkt gekommen sein, an dem es diese natürlichen Rohstoffe nicht mehr geben wird. Wann das sein wird, ist nicht wissenschaftlich belegt. Aber spätestens in 2 Generationen wird es eng.
So hat man sich umgeguckt und die erneuerbaren Energien für sich entdeckt. Erneuerbare Energien lassen, wie es der Name bereits sagt, erneuern. Ein Beispiel hierfür ist die Sonne. Die Sonne scheint (fast) das ganze Jahr über und so ist es logisch, dass man sie als Form der Energiegewinnung nutzten möchte.
Dieser Gedanke ist allerdings nicht neu. Bereits seit 1991 wurde vom Stromeinspeisungsgesetz festgelegt, dass die Unternehmen verpflichtet sein sollen, Strom aus regenerativen Energiequellen abzunehmen und in ihr Netz einzuspeisen.
Dieses Gesetz wurde am 1. April 2000 durch das Erneuerbare Energie Gesetz (EEG) abgelöst. Dieses beinhaltete zum einen eine erhöhte Prozentzahl des einzuspeisenden Stroms; im Jahr 2020 soll der Anteil regenerativer Energie an der Stromversorgung bereits 30% betragen. Zum anderen wurde auch eine Förderung der privaten Haushalte, sofern sie Strom, den sie, zum Beispiel aus Sonnenenergie mittels einer Photovoltaikanlage gewonnen haben, in das öffentliche Netz einspeisen. Die Einspeisevergütung ist gesetzlich festgelegt und somit eine gute Geldanlage.

Leider gab es einen kleinen Dämpfer in dieser Förderung. Weil die Herstellungskosten für Photovoltaik Anlagen sehr stark gesunken sind, wurde die Förderung durch den Staat zu Jahresbeginn um 16% gekürzt. Jedoch ist es noch nicht sicher, wie lange man dieses durchhalten kann, denn die Einspeisung von regenerativer Energie in den Strommarkt könnte für mehr Wettbewerb sorgen und so kann auch eine befürchtete Preisexplosion vermieden werden. Die Folge wären sinkende Strompreise, da die Bürger nun nicht mehr so sehr auf die Stromversorger angewiesen sind und selbst Strom beziehen können. Zudem halten Experten die Kürzung für zu hoch angesetzt. So wären 6-10% durchaus angemessener. Man solle nicht vergessen welche Chancen in dieser Technologie stecken, um den Klimawandel durch sauberen Strom nachhaltig aufzuhalten.

Neben dem bereits angesprochenen Photovoltaik System bleibt dem Bürger noch die Solarthermie, die zum einen in Form von Sonnenkollektorplatten an einigen deutschen Hausdächern zu finden ist, zum anderen ist sie Teil eines großen Projektes. So sollen in naher Zukunft große Solarfelder in der Sahara entstehen, die fast den ganzen Strombedarf Europas decken könnten.
In der Solarthermie wird Sonnenenergie in nutzbare Wärmeenergie umgewandelt. Diese Energie lässt sich beispielsweise für die Wassererwärmung oder auch für die Heizung nutzen.
In Kombination von Photovoltaik und Solarthermie könnte ein System der Zukunft entstehen, in dem der Bürger nahezu unabhängig von den großen Stromanbietern ist. Im Gegenteil: Durch die Einspeisevergütung könnte er sogar noch profitieren.

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