US-Solarindustrie wehrt sich gegen Import-Steuer

Verbraucherschützer in den USA wollen importierte Solarmodule mit 2,5% Steuern belegen, so berichtete IT-Times.de Damit soll erreicht werden, dass Solarprodukte welche in den USA produziert wurden wieder mehr gefördert werden. US-Importeure würden sich dank dieser neuen Steuer Zusatzkosten in Höhe von zirka 70 Millionen Dollar gegenüber stehen und zwar für alle Produkte, welche dieses Jahr importiert wurden.

Die Solarindustrie selbst hält nicht viel von dem Vorpreschen der Verbraucherschützer. Zwar würde die Steuer inländischen Solarproduzenten wie z.B. First Solar oder Evergreen Solar gelegen kommen, da deren Produkte wieder preislich attraktiver für den US-Markt werden würden, doch könnte dies ebenso dazu führen, dass bekannte asiatische Marken wie Suntech Power eigene Produktionsanlagen in den USA forcieren.

Dank des neuen Subventionsprogrammes der US-Regierung für erneuerbare Energieträger, könnten ausländische Firmen in den USA besser Fuß fassen und dort einfach eigene Solarfabriken aufbauen. Diese würden dann sowohl der Zwangssteuer entgehen, als auch von den Förderprogrammen profitieren.

So oder so wird sich auch der amerikanische Solarmarkt der wachsenden internationalen Konkurrenz stellen müssen.

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