Wundersolarzelle entpuppt sich als Schwindel

Angekündigt als eine der effizientesten Solarzellen, entpuppte sich das Wunderwerk eines Schweizer Entwicklers als eher unseriöses Versprechen, weswegen ein Privatinvestor, welcher Millionen für die Forschung bereitstellte, nun eine Strafanzeige wegen Betruges einreichte.

Etwas dubios lesen sich die Details dieses Falles von Anfang an. Solarzellen, die sich quasi wie Farbe überall aufsprühen lassen sollen, z.B. auf tragbare elektronische Geräte und diese eigenständig mit Strom versorgen können. Dazu eine schon 20 Jahre andauernde Forschung eines quasi zunächst Einzelgängers aus dem Schweizerischen Zug, welcher an dieser hocheffizienten Solarzelle arbeitet und der Einstieg des renommierten schwedischen Luxus-Autobauers Koenigsegg, der Interesse daran zeigte einen Prototypen namens Quant als Elektro-Sportwagen komplett mit diesen Wundersolarzellen auszustatten.

Einen Wirkungsgrad von mindestens 38% gab der Entwickler Nunzio La Vecchia bekannt. Zum Vergleich: die leistungsstärksten Zellen die sich heute auf dem Markt befinden leisten etwa bis zu 20%. Nur unter Laborbedingungen hatte man bisher Rekorde von über 40% erreicht.

Wie nun eine Investorin dazu kam umgerechnet 33 Millionen Euro zu investieren und warum höchstwahrscheinlich dieses Mal nichts aus einer „von der Garage zum Welterfolg“ Geschichte wird, kann man in folgenden interessanten Spiegel-Artikel nachlesen:

Wirbel um vermeintliche Wunder-Solarzelle

Quelle: Spiegel Online

2 Gedanken zu „Wundersolarzelle entpuppt sich als Schwindel

  • 03/11/2009 um 06:16
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    Unfassbar, dass Leute auf sowas reinfallen. Bei uns klopfen auch regelmäßig irgendwelche „Wunderheiler“ an, die angeblich das Rad neu erfunden haben wollen … 🙂

  • 06/12/2009 um 11:06
    Permalink

    wirkich unfassbar! Dabei muss man sich nur mal seine Webseite anschauen, da merkt man schon dass es sich dabei um einen Aufschneider handelt.

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